Débora Steinhaus
und
Rolf Külz-Mackenzie

Tanz zwischen den Welten

Do. 05. November — Fr. 27. November 2026

Ausstellung mit Werken der brasilianischen Künstlerin Débora Steinhaus und dem Berliner Künstler Rolf Külz-Mackenzie

Vernissage

5. November 2026, 19 Uhr

Die Künstlerin und der Künstler sind anwesend

Öffnungszeiten

Mi – Fr 15 – 19 Uhr

Sa 12 – 18 Uhr
und auf Anfrage

Ort

Dernburgstr. 11
14057 Berlin
Germany

Freitag 20. November 2026
18-24 Uhr 


‚14057 – Kunst bis Mitternacht‘  

‚Tanz auf dem Äquator‘ mit Live-Musik und Tanz

19 Uhr: Improvisiertes Solo-Set für Saxophon und nicht-musikalische Objekte mit Grgur Savić


21 Uhr: Samba do Brasil mit Edel „Dr. Samba“ und Tom Batera
Anschließend: Tanz bis Mitternacht 

Tanz zwischen den Welten

Diese Ausstellung verbindet – tänzerisch leicht – nicht nur verschiedene Kontinente und Kulturen, sondern auch die verschiedenen Wirklichkeitsebenen des Menschen: die sinnlichen Welten, die Symbol- und Traumwelten, sowie die Welten der Phantasie und der Sehnsucht des Menschen nach harmonischer Vielfalt. 

Ein fröhliches Crossover und heiteres Wechselspiel in Bildern und Symbolen.

Die in Berlin lebende brasilianische Künstlerin
Débora Steinhaus absolvierte ihre Ausbildung in der bildenden Kunst zwischen Porto Alegre und Rio de Janeiro. Ihr künstlerischer Werdegang umfasst Ausstellungen sowohl in Brasilien als auch in Deutschland.

Das zentrale Thema ihrer Werke ist die Vergänglichkeit des Daseins. Diese Flüchtigkeit spiegelt sich wider in den Statuen eines untergegangenen Reiches, im herangewachsenen Sohn, in der von einem Maler verewigten Schönheit des Modells, in der bunten Blume, die der Herbst welken ließ, und in den leidenschaftlichen Küssen einer Jugendliebe. 
Doch trotz der Endlichkeit des Augenblicks feiert der Tanz von Mond und Sonne die Fortdauer der Tage.

Débora Steinhaus

Rolf Külz-Mackenzie ist unterwegs zwischen Architektur, Kunst und Wissenschaft, als Planer, Kurator, Autor und Künstler. Das Mittelmeer ist sein mentales Zentrum. Dem Leitsatz „Kunst ist Leben, Leben ist Kunst“ (W. Vostell) folgt er in seiner Erkenntnis, dass das Leben schön sein kann und etwas Gutes ist. 

Dies zeigt er in seiner lebensfreundlichen Kunst, nicht ohne immer wieder hinter- oder vordergründig auf die Bedrohungen dieses Lebens hinzuweisen. Poesie ist eine Möglichkeit des kritischen künstlerischen Ausdrucks, der er sich bildnerisch widmet. 

Der Kunstwissenschaftler Beat Wyss hat zu seinen Werken geschrieben: „Mir gefällt die Hermetik in Deinen Bildern, oszillierend zwischen dem Ikonischen und dem Symbolischen. Stoisch setzt die Darstellung ihr poker face auf und verweigert sich vorschnellen Annäherungsversuchen.“

Rolf Külz-Mackenzie